pure chili

  • Autor: pc
  • Geschrieben: 1. August 2009
  • Kategorie: Apple
  • Kommentare: Keine

Verschwinden Mails bei MobileMe?

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Seit einigen Wochen bin ich Besitzer eines MobileMe-Accounts, vorerst noch in der kostenlosen Testphase.

Es ist recht praktisch, nicht nur für Mails. Der Kalender, das Adressbuch, die Safari-Lesezeichen und anderes wird mit dem iPhone synchronisiert und man kann auch per Webbrowser auf alle Informationen zugreifen. Seit neuestem ist auch auf die iDisk (eine Art Festplatte im Netz) der Zugriff vom iPhone möglich. Man kann so einfach PDFs oder andere Dokumente auf dem Mac in die iDisk verschieben und später auf dem iPhone lesen. Nicht zu vergessen auch das Photoalbum, mit dem man bequem seine Fotos für Freunde und Familie online zugänglich machen kann.

Bei Google gibt es das (bis auf so etwas wie die iDisk?) auch kostenlos, MobileMe dagegen kostet ca. 80 Euro im Jahr. Aber vielen ist es die ca. 6 Euro im Monat wert.

Leider hat MobileMe offenbar doch eine Macke. Ich hatte mich schon gewundert, warum ich über MobileMe kaum Spam-Mails erhalte. Als die Mails meiner zentralen E-Mail-Adresse noch an Google Mail weitergeleitet wurden, landeten ca. 50 Spam-Mails am Tag im Google-Spam-Ordner. Bei MobileMe sind es nur noch ca. 1-2. Wo sind die anderen Spam-Mails hin?

Natürlich möchte ich nicht die Spam-Mails lesen, aber jeder Spam-Filter sortiert auch mal ein paar Nicht-Spams aus. Die findet man dann normalerweise im Spam-Ordner, markiert sie als “Nicht-Spam” und wenn der Spam-Filter gut ist, passt er seine Regeln entsprechend an.

Da ich seit einigen Tagen auf eine wichtige Mail warte, wollte ich mal im Spam-Ordner schauen, man weiss ja nie. Dort waren aber nur 5 Mails, das hat mich dann schon misstrauisch gemacht. Werden die Mails einfach gelöscht? Wenn man etwas googlet, findet man Beiträge wie diesen von Kai. Er hat das getestet und es scheint tatsächlich so zu sein!

Sorry, Apple. Aber so bekommt ihr mich nicht als Kunden für MobileMe.

  • Autor: pc
  • Geschrieben: 22. April 2009
  • Kategorie: Technik
  • Kommentare: 17

1&1 Hosted Exchange und Entourage

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1&1 bietet mit Hosted Exchange eine praktische Lösung für alle, die ein Exchange-Konto für Outlook nutzen möchten, ohne gleich einen entsprechenden Server anzuschaffen.

Hosted Exchange ist schon eine tolle Sache, man kann nicht nur seine Mails dort verwalten, sondern auch Adressen und Kalendereinträge. Man kann den Account mit jemanden teilen (z.B. bei einer kleinen Firma, wo zwei Nutzer gleichzeitig Mails beantworten) oder den Account mit seinem Mobiltelefon (auch mit dem iPhone) synchronisieren.

Was aber macht man als Mac-User ohne Outlook? Die entsprechenden Anleitungen von 1&1 empfehlen in diesem Fall IMAP, das ist aber eine schlechte Alternative.

Das Outlook für Mac-User heisst Entourage und ist im MS-Office-Paket für Mac OS X enthalten. Leider gibt es dazu keine Anleitung für die Einrichtung mit 1&1 Hosted Exchange. Wenn man aber weiss wie, geht es ganz einfach:

In Entourage: Account Settings -> New -> Account Type: Exchange -> Ok. Dann den folgenden Dialog wie hier dargestellt ausfüllen. Fertig.

  • Autor: pc
  • Geschrieben: 14. März 2008
  • Kategorie: Internet
  • Kommentare: 1

Wenigstens ehrlich

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Da grübelt man ewig, um für seine Adwords-Anzeige einen knackigen Text zu formulieren und dann stolpert man über sowas:

adwords.gif

  • Autor: pc
  • Geschrieben: 12. März 2008
  • Kategorie: Politik
  • Kommentare: Keine

Mindestlohn, Kapital und Arbeit

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Ist der Mindestlohn gut? Ich meine gut für denjenigen, der ihn bekommt? Dass er für die Parteien gut ist, die damit auf Wählerfang gehen, ist ja klar.

Es ist ja auch so einfach. Man führt einen Mindestlohn ein und den müssen die Arbeitgeber dann zahlen. Da die Arbeit ja getan werden muss, wird auch niemand entlassen, sondern die Preise werden erhöht. Alle sind zufrieden und die Regierung hat es nichts gekostet.

Wirklich? Wer schon einmal in den USA gewesen ist, ist vielleicht schon einmal an einer Straßenbaustelle vorbeigekommen. Dort stehen dann zwei Bauarbeiter mit Fähnchen und regeln den Verkehr. Den ganzen Tag. So lange, wie gebaut wird. In Deutschland stehen dafür zwei Ampeln.

Anderes Beispiel. Als ich neulich am Flughafen am Schalter einchecken wollte, wurde ich freundlich an den Automaten verwiesen. Klar, in 5 Jahren stehen dort nur noch Automaten.

Weitere Beispiele dafür gibt es viele. Es ist ja auch nichts neues, dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden, Arbeit durch Kapital ausgetauscht wird. Nur wird ein Mindestlohn diesen Vorgang noch beschleunigen. Es werden Arbeitsplätze verloren gehen, indem die Arbeit durch Maschinen erledigt wird oder die Arbeitsplätze werden ins Ausland verlagert.

Ich bin auch für ein vernünftiges Einkommen für jeden, der arbeitet. Aber der Mindestlohn ist der falsche Weg.

  • Autor: pc
  • Geschrieben: 22. Januar 2008
  • Kategorie: Technik
  • Kommentare: 5

Windows - Anwendung stiehlt Focus

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Ein leidiges Problem unter Windows XP ist, dass sich Anwendungen unerwartet in den Vordergrund drängen können. So schreibt man z.B. einen Text in Word und hat während des Tippens auf einmal das Fenster des FTP-Programms vor der Nase.

Abhilfe schaffen hier die Powertoys für Windows XP. Das Programm TweakUI bietet unter General / Focus die Einstellung “Prevent Applications from Stealing Focus”. Man kann auch noch einstellen, wie häufig der Taskbar Button eines Fensters blinken soll.

Ich habe allerdings festgestellt, dass diese Einstellungen von Zeit zu Zeit “verloren gehen”. Welches Programm dafür verantwortlich ist, habe ich noch nicht herausfinden können. Und mit der Zeit ist es lästig, ständig TweakUI zu starten.

Daher kann man das ganze auch automatisieren. Man erstelle eine Textdatei mit folgendem Inhalt:

REGEDIT4

[HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop]
“ForegroundFlashCount”=3
“ForegroundLockTimeout”=dword:00030d40

Diese kann man nun z.B. unter dem Namen “focus.reg” speichern. Durch Doppelklick hat man nun den gleichen Effekt, wie manuell über TweakUI. Bei mir wird die Datei beim Windows-Start über Autostart aufgerufen und seitdem habe ich endgültig vor diesem lästigen Windows-”Feature” Ruhe.

Damit die Benutzerbestätigung entfällt, kann man das z.B. so in Autostart als Verknüpfung einbinden:

regedit.exe /s Pfad der .reg-Datei

Genaueres zu .reg-Dateien ist hier zu finden.

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